Prof. Dr. Margrit Kennedy

Die Geldreform als Bestandteil des gesellschaftlichen Wandels
Wir brauchen dringend neue Geldsysteme, welche den Wachstumszwang und die Umverteilung von fleißig zu reich beenden. Besonders Modelle für ergänzende Währungen von der lokalen bis zur globalen Ebene bieten gangbare Wege, um nicht nur die negativen Folgen der Finanzkrise zu lindern, sondern auch das gesamte Geldsystem zu stabilisieren. Indem z.B. Regionen als Wirtschaftsräume durch eine eigene Währung gestärkt werden, helfen sie viele kulturelle, soziale und ökologische Forderungen zu erfüllen.

 

Prof. Dr. Margrit Kennedy entdeckte 1982 einen Konstruktionsfehler in unserem Geldsystem. Ihr Buch "Geld ohne Zinsen und Inflation" (Goldmann, München 8. aktualisierte Auflage 2006) wurde in 22 Sprachen übersetzt. Das Buch "Regionalwährungen – ein neuer Weg zu nachhaltigem Wohlstand" (Riemann, München 2004) zusammen mit Bernard Lietaer dient als theoretische Grundlage für über 70 Initiativen in Deutschland. Ihr neuestes Buch "OCCUPY MONEY – Damit wir zukünftig ALLE die Gewinner sind" fasst ihre Erfahrungen auf leicht verständliche Art zusammen. In Vorträgen und Seminaren vermittelte sie wie das Geldsystem als ein Dreh- und Angelpunkt unserer wirtschaftlichen Probleme vom beherrschenden zum dienenden Instrument werden kann. Sie verstarb am 28.12.2013.

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