Eckhard Behrens

Parallelwährungen ersparen den Euro-Austritt
Parallelwährungen ersparen den Euro-Austritt

Die Wirtschaft der überschuldeten Staaten bricht zusammen, weil die Staatsausgaben schrumpfen müssen. Wie können diese Staaten ihre Wirtschaft ohne zusätzliche Staatsausgaben beleben? Konjunkturpolitik ist nur noch als Geldpolitik möglich. Weil die EZB ihre restriktive Geldpolitik nicht ändern wird, schlagen viele Volkswirte vor, durch einen Euro-Austritt zu einer nationalen Geldpolitik zurückzukehren. Eine ganz normale nationale Währung könnte auch als Parallelwährung zum Euro eingeführt werden; das erspart den Zwangsumtausch und ermöglicht trotzdem eine nationale Geldpolitik zur Konjunkturförderung. Noch einfacher wäre es, keine selbständige Währung, sondern nur ein nationales Nebengeld zum Euro einzuführen, dann aber mit Geldhaltegebühren, um die private Nachfrage zu beleben.

 

Eckhard Behrens, www.EBehrens.de, ist Vorstandsmitglied des Seminars fürfreiheitliche Ordnung e.V. in Bad Boll.

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