Alwine Schreiber-Martens

Grundeinkommen mit Substanz
Es gibt Transition-Town(“Stadt-im-Wandel”)-Intiativen überall. Viele Einzelpersonen versuchen, ihren Lebensstil umzustellen, auch nach dem Motto: weniger ist mehr. Die Stichworte “Peak-Oil” und “Postwachstumsökonomie” sind inzwischen recht bekannt. Ein gemeinsamer Kern dieser Ansätze liegt in der Feststellung: Wir sehen uns einer überschäumenden Güterfülle und gleichzeitig einer wachsenden ökologischen Verarmung wie auch zunehmender sozialer Polarisierung gegenüber. Gibt es institutionelle Veränderungen, die die individuellen Anstrengungen unterstützen? Das “Nachhaltige Grundeinkommen” wird in der GCN-Veranstaltung vorgestellt. Es kann eine solche Veränderung sein.

 

Der Diplom-Mathematikerin ist das Grundeinkommen als Referentin u.a. für das Institut Solidarische Moderne zum Herzensthema geworden: Eine freiere Wahl in der Lebensgestaltung für alle ermöglichen. Aufgrund ihrer Profession kann dabei natürlich die Finanzierungsseite nicht unberücksichtigt bleiben. Deswegen ist das ressourcenbasierte Grundeinkommen, das die Gemeingüter bei der Finanzierung des Gemeinwohls Grundeinkommen miteinbezieht, ihr zentrales Anliegen.
Vor lauter Logik ist ihr als Mitglied einer Gemeinschaft jedoch nie der Zugang zum praktischen Tätigsein abhanden gekommen.

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